Italienischer Auberginenauflauf: Vegane Parmigiana di melanzane

auberginenauflauf parmigiana
Foto: CC0 / Pixabay / vinaygupta460

Du suchst nach einem einfachen und leckeren Rezept für einen Auberginenauflauf? Was du für deine vegane Parmigiana di melanzane benötigst, zeigen wir dir hier.

Parmigiana di melanzane ist ein Auberginenauflauf aus der italienischen Küche, ähnlich einer griechischen Moussaka. Bei der speziellen Zubereitungsart des Auflaufs werden Gemüsescheiben in mehreren Lagen übereinandergeschichtet. Besonders verbreitet ist Parmigiana di melanzane in Süditalien.

Normalerweise wird der italienische Auberginenauflauf mit Parmesankäse überbacken – allerdings ist Parmesan nicht vegetarisch, weil er tierisches Lab enthält. Wir stellen dir hier ein Rezept für eine rein pflanzliche Variante mit veganem Parmesan vor.  

 

Veganer Auberginenauflauf: Rezept mit einfachen Zutaten

Für den veganen Auberginenauflauf brauchst du vier Auberginen.
Für den veganen Auberginenauflauf brauchst du vier Auberginen. (Foto: CC0 / Pixabay / jackmac34)
  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 30 Minuten
  • Menge: 4
Zutaten:
  •  4 Auberginen
  •   Salz
  •   etwas Olivenöl
  • 1 Zehe(n) Knoblauch
  • 500 g passierte Tomaten
  • 1 Handvoll frische Basilikumblätter
  • 1 Prise(n) Pfeffer
  • 2 EL Pflanzenöl zum Anbraten
  •   (veganer) Parmesan
Zubereitung
  1. Wasche die Auberginen und schneide sie in einen Zentimeter dicke Scheiben. Die Schale der Aubergine ist essbar, also brauchst du sie vorher nicht zu schälen.

  2. Entwässere die Auberginenscheiben vor dem Verarbeiten, damit sie ihre Bitterstoffe verlieren. Lege die Auberginenscheiben dazu in ein Sieb, salze sie, warte 15 bis 30 Minuten und spüle sie danach mit klarem Wasser ab. (Tipp: Stelle zusätzlich etwas Schweres – wie einen Topf mit Wasser – auf die Auberginen.)

  3. Während du die Auberginen entwässerst, bereite die Tomatensauce vor. Brate dazu eine Knoblauchzehe in einem Schuss Olivenöl an, füge die passierten Tomaten und die Basilikumblätter hinzu.

  4. Würze die Tomatensauce mit Salz und Pfeffer und lasse sie 20 Minuten bei niedriger Temperatur köcheln.

  5. Tupfe die entwässerten Auberginen mit einem Küchentuch trocken und gib etwas Pflanzenöl (zum Beispiel Sonnenblumenöl) in eine Pfanne. Brate die Auberginen gut an, bis sie weich sind.

  6. Wenn die Auberginen gebraten sind und die Tomatensauce bereit ist, kannst du den Auberginenauflauf fertigstellen. Lege zuerst die Auberginenscheiben in eine ofenfeste Form und bedecke sie mit Tomatensauce und frischen Basilikumblättern.

  7. Nach Wunsch kannst du die Parmigiana dann noch mit veganem Parmesan bestreuen. (Tipp: In einem anderen Utopia-Artikel findest du ein einfaches Rezept für veganen Parmesan aus Cashewkernen, Hefeflocken, etwas Salz und Knoblauchpulver.)

  8. Lege mehrere Schichten aus Auberginenscheiben, Tomatensauce und Parmesan in die Auflaufform, bis du alle Zutaten aufgebraucht hast. Den Abschluss sollte der vegane Parmesan bilden.

  9. Backe den veganen Auberginenauflauf bei 180 Grad Celsius für 20 bis 30 Minuten im Ofen und serviere ihn mit knusprigem Brot.

Vegane Parmigiana di melanzane: Tipps für die Zutaten

Entwässere die Auberginenscheiben erst mit Salz, bevor sie im Auberginenauflauf landen.
Entwässere die Auberginenscheiben erst mit Salz, bevor sie im Auberginenauflauf landen. (Foto: CC0 / Pixabay / onefox)

Auberginen haben in Deutschland von Mai bis September Saison – in dieser Zeit bekommst du sie frisch aus regionalem Anbau. Die Saisonzeiten vieler weiterer Obst- und Gemüsesorten kannst du in unserem Utopia-Saisonkalender nachlesen.

Verwende für den Auberginenauflauf am besten Produkte in Bio-Qualität, diese enthalten nämlich keine synthetischen Pestizide. Sie sind damit gesundheits- und umweltverträglicher. Besonders gute Orientierung geben dir die Bio-Siegel der ökologischen Anbauverbände Demeter, Bioland und Naturland.

Übrigens: Auberginen gehören zu der Familie der Nachtschattengewächse. In unserem Ratgeber zeigen wir dir, wie du ab Mitte Mai selbst Auberginen pflanzen kannst.

Überarbeitet von Philipp Multhaupt

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