Saarland ISS-Astronautin analysiert Stresslevel mit „PhysioTool“ der Universität Lothringen
Auf der ISS forscht eine Astronautin mit einem Werkzeug von der Universität Lothringen: Mit dem sogenannten PhysioTool sollen psychische Beeinträchtigungen wie das Stresslevel geprüft werden, die Astronauten auf der Raumstation erleiden.
Auf der Internationalen Raumstation ISS wird derzeit mit einem wissenschaftlichen Tool der Universität Lothringen geforscht: Die französische Astronautin und Ingenieurin Sophie Adenot hat einen Auftrag von drei Forschern auf die Raumstation mitgenommen.
„PhysioTool“ checkt Stresslevel von Astronauten
Mit einem neuartigen „PhysioTool“ soll der Stress gemessen werden, der auf der ISS entsteht. Dabei geht es um Isolation, beengte Verhältnisse, hohe Arbeitsbelastung, technische Risiken und die weite Entfernung von der Erde.
Die Forscher des Lorraine-Labors für Psychologie und Neurowissenschaften der Verhaltensdynamik (2LPN) in Nancy wollen damit künftigen Astronauten das Leben erleichtern.
Wissenschaftler sollen das Tool auch auf der Erde anwenden, teilte die Universität Lothringen mit. Zum Beispiel soll sie bei der Burnout-Prävention helfen – oder bei der Begleitung von Menschen, die in ihren Berufen starken Belastungen ausgesetzt sind.
Die Astronautin Sophie Adenot ist vorigen Freitag zur ISS gestartet und am Sonntag gemeinsam mit Astronauten aus anderen Ländern zu der bisherigen Mannschaft auf der ISS dazugestoßen.
Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten im Radio am 18.02.2026 berichtet.
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Erstveröffentlichung: 18.02.2026 | 07:32 Uhr