apfelkrapfen
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Apfelkrapfen: Lecker-fruchtiges Rezept

Frittierte Apfelkrapfen sind ein leckeres Dessert, das nicht nur zur Faschingszeit schmeckt. Wir stellen dir ein klassisches Rezept für Krapfen vor, die du auch in der Heißluftfritteuse zubereiten kannst.

Krapfen gehören zum sogenannten Siedegebäck, weil sie in heißem (also siedendem) Fett ausgebacken werden. Das macht sie ziemlich gehaltvoll, aber auch sehr geschmacksintensiv. Je nach Region versteht man unter dem Begriff etwas anderes: Während er in Österreich und manchen Teilen Deutschlands nur eine andere Bezeichnung für Berliner Pfannkuchen ist, werden Krapfen im Rheinland zum Beispiel aus Brandteig zubereitet und sind vor allem in der Karnevalszeit beliebt.

Apfelkrapfen wiederum sind eine fruchtige Variante, bei der die Verwechslungsgefahr weniger groß ist: Sie bestehen in der Regel aus frittiertem Hefeteig mit kleinen Apfelstückchen. Allerdings kann ihre Form variieren: Sie sind werden meist zu groben Teigballen geformt, manchmal aber auch ähnlich wie Donuts mit einem Loch in der Mitte.

Im Folgenden zeigen wir dir ein einfaches Rezept für traditionelle Apfelkrapfen. Du kannst sie auf typische Weise in heißem Fett ausbacken, sie aber auch gut in der Heißluftfritteuse zubereiten. Zum klassischen Frittieren brauchst du übrigens keine Fritteuse: Es genügt auch ein großer Topf.

Apfelkrapfen selber machen: Das klassische Rezept

Apfelkrapfen kannst du wahlweise zu Teigballen oder zu Donuts formen.
Apfelkrapfen kannst du wahlweise zu Teigballen oder zu Donuts formen. - CC0 / Pixabay / MolnarSzabolcsErdely

Zutaten

fürStück
250 ml
Milch
21 g
frische Hefe
235 g
Zucker
500 g
Mehl
2
Eier
75 g
weiche Butter
1 Prise(n)
Salz
300 g
Äpfel
1 l
Frittieröl
2 TL
Zimt

Zubereitung

Zubereitung
ca. 45 Minuten
Ruhezeit
ca. 70 Minuten
  • 1

    Erwärme die Milch leicht. Sie sollte nicht heiß, sondern nur lauwarm sein.

  • 2

    Zerbröckle die Hefe und löse sie zusammen mit einem Teelöffel Zucker (circa 5 Gramm) in 100 Millilitern warmer Milch auf.

  • 3

    Gib das Mehl in eine Schüssel. Forme in der Mitte eine Mulde und gieße die mit Hefe verrührte Milch hinein. Decke die Schüssel dann zu und lass den Vorteig an einem warmen Ort eine Viertelstunde lang gehen.

  • 4

    Füge nach Ende der Gehzeit die restliche Milch, die beiden Eier, 80 Gramm Zucker, die Butter und eine Prise Salz hinzu. Verknete alles zu einem glatten Hefeteig.

  • 5

    Lass den Teig noch einmal 30 Minuten lang abgedeckt gehen. Schäle währenddessen die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Stücke. Wenn du es feiner magst, kannst du die Äpfel auch raspeln.

  • 6

    Knete die Apfelstücke nach Ende der Gehzeit in den Teig. Lass ihn dann noch einmal 20 bis 25 Minuten gehen.

  • 7

    Jetzt kannst du die Apfelkrapfen ausbacken. Erhitze dazu das Frittieröl in der Fritteuse oder in einem großen Topf. Achte zu deiner Sicherheit darauf, eine Temperatur von 180 Grad Celsius nicht zu übersteigen.

  • 8

    Den Teig kannst du gut mit zwei feuchten Esslöffeln portionieren. Gib die Teigportionen nacheinander ins siedende Öl und backe sie drei bis fünf Minuten aus, bis sie goldbraun sind. Damit die Apfelkrapfen nicht zusammenkleben, solltest du nicht mehr als drei bis vier auf einmal ausbacken.

  • 9

    Lass die fertigen Apfelkrapfen auf einem sauberen Küchentuch etwas abtropfen.

  • 10

    Vermenge den restlichen Zucker mit dem Zimt und wälze die noch warmen Apfellkrapfen darin, Anschließend kannst du sie servieren, zum Beispiel mit Vanilleeis.

Apfelkrapfen: Variationen und Einkaufstipps

Traditionell werden Apfelkrapfen in heißem Fett ausgebacken.
Traditionell werden Apfelkrapfen in heißem Fett ausgebacken. - CC0 / Pixabay / ivabalk

Eine fettärmere Variante der Apfelkrapfen kannst du in der Heißluftfritteuse zubereiten: Fette dazu den Garkorb mit etwas Öl ein und forme die Krapfen wie im Rezept beschrieben. Achte darauf, dass sie genug Platz im Korb haben und nicht aneinander festkleben. Backe sie dann bei 175 Grad Celsius etwa 10 Minuten im Airfryer.

Welche Äpfel du für die Apfelkrapfen verwendest, kannst du nach Geschmack entscheiden. Achte darauf, dass es sich um regionale Apfelsorten handelt. So kannst du die heimische Landwirtschaft unterstützen und unnötige Importware vermeiden, denn wegen ihrer guten Lagerfähigkeit sind Äpfel aus deutschem Anbau ganzjährig erhältlich. Auch bei den anderen Zutaten lohnt es sich, auf regionale Herkunft zu achten.

Außerdem empfehlen wir dir, Lebensmittel in Bio-Qualität einzukaufen. Sie stammen aus ökologischer Landwirtschaft und sind frei von chemisch-synthetischen Pestiziden. Für hohe Nachhaltigkeitsstandards stehen insbesondere die Bio-Siegel der Anbauverbände Demeter, Bioland und Naturland.

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Rezept zuletzt aktualisiert am 14.03.2026
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Autor:in
Philipp Multhaupt
Philipp Multhaupt
Philipp Multhaupt hat Literaturwissenschaft studiert und arbeitet seit 2016 als Lektor, Übersetzer und freier Autor. Für Utopia schreibt er seit 2019, vor allem in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Garten.
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